Seelsorge im Sankt Gertrauden wieder komplett

 

Berlin, 16.4.2021

Die ökumenische Seelsorge im Sankt Gertrauden-Krankenhaus ist wieder vollständig aufgestellt. Pfarrerin Karen Hollweg unterstützt seit dieser Woche Pater Adrian Kunert SJ, drei Ordensschwestern und den seit über 20 Jahren etablierten Hospizdienst mit ihrem offenen Ohr.

Denn „manchmal ist einfach nur da sein und Zuhören das Wichtigste“, sagt Pfarrerin Hollweg.

Sie möchte als Seelsorgerin einen Raum des Vertrauens schaffen, in dem jeder seinen eigenen Weg mit den persönlichen Herausforderungen finden kann. Für Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen bedeutet dies die Begleitung in Krisensituationen, bei einschneidende Diagnosen und manchmal auch beim Loslassen und Abschied nehmen.

Unterstützung für Patienten und Mitarbeiter

Das ist aktuell unter den Coronabedingungen ohne Besuch von Angehörigen nochmal schwerer. Und häufig fällt diese Aufgabe dann dem Pflegepersonal zu, welches selbst eine psychische Entlastung gut gebrauchen kann. Pfarrerin Hollweg ist es daher wie dem gesamten Seelsorgeteam sehr wichtig, Ansprechpartnerin für alle im Haus zu sein. Es ist auch nicht von Bedeutung, ob der Anfragende einer Religionsgemeinschaft angehört. Auf Wunsch kann auch der Kontakt zu Vertretern anderer Religionen vermittelt werden.

Persönlich freut sich die Mutter von zwei Töchtern auf die neue Aufgabe im Krankenhaus, jetzt wieder zurück in Berlin. Zuletzt war sie acht Jahre mit ihrem Mann für zwei Dorfpfarreien im Kanton Thurgau in der Schweiz zuständig. Auch dort war die Begleitung von Menschen ein wichtiger Teil ihres Dienstes.

Großes ökumenisches Seelsorgeteam

„Mit unserer neuen evangelischen Pfarrerin ist das Seelsorgeteam wieder komplett. Und mit der weiteren Verstärkung durch eine weitere Schwester aus dem Orden der Katharinenschwestern gut aufgestellt für die Herausforderungen dieser besonders belastenden Zeit“, so Geschäftsführerin Astrid Duda. „ Die soziale und seelische Unterstützung von Patienten und Angehörigen ist uns als Haus mit unserer Geschichte ein besonderes Anliegen.“ Das Sankt Gertrauden-Krankenhaus wurde 1930 vom Orden der Katharinenschwestern an seinem heutigen Standort in Wilmersdorf gegründet.

Die Seelsorge wird außerdem von Schwester Christine von Tils CSC verstärkt, die neu in den Konvent im Sankt Gertrauden-Krankenhaus gezogen ist. Alle Ansprechpartner der Seelsorge sowie des Hospizdienstes finden Sie hier.