Gedenken an die Corona-Opfer im Sankt Gertrauden

Berlin, 15.9.2020

Heute um 13 Uhr haben die Mitarbeiter und Patienten des Sankt Gertrauden-Krankenhaus (SGK) in einer Schweigeminute den bislang in Berlin mit Corona Verstorbenen gedacht. Sie war Teil eines gemeinsamen Moments des Innehaltens, der das Erreichte bewusst machen und auch die Resilienz in der noch andauernden Krise stärken sollte.

Flyer mit Gebet und Informationen zum Gedächtnis an die Schmerzen Mariae

Aufzeichnung des Gedenkens in der Kapelle

Geleitet wurde das Gedenken von den Krankenhausseelsorgern und den Ordensschwestern des Sankt Gertrauden, die für die Verstorbenen Kerzen entzündeten, ein gemeinsames Gebet sprachen und die anschließende Schweigeminute einleiteten. Coronabedingt konnten Mitarbeiter und Patienten die Veranstaltung nicht mit in der Kapelle, dafür aber über die Fernsehgeräte im Haus verfolgen.

„Wir wissen, dass die Krise noch nicht überstanden ist. Aber gerade deswegen war es uns ein Anliegen, einmal innezuhalten und ganz bewusst zurück, aber auch nach vorne zu blicken“, so Astrid Duda, Geschäftsführerin des Sankt Gertrauden-Krankenhaus. „Wir wollten den Verstorbenen gedenken, uns aber auch bewusst machen, was wir im vergangenen halben Jahr durch Solidarität und Rücksichtnahme erreicht haben. Und daraus die Kraft schöpfen, die Krise weiterhin gemeinsam so gut zu bewältigen.“

Dass wir in Deutschland bislang im Vergleich zu anderen Ländern glücklicherweise weniger Opfer beklagen müssen, ist auch dem Engagement der Menschen im Gesundheitswesen zu verdanken, ist sich Duda sicher. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus haben alle sehr großen persönlichen Einsatz gezeigt und sich gegenseitig unterstützt. Dafür ausdrücklich zu danken, möchte ich heute auch die Gelegenheit nutzen.“